M-Trio, Lötschentaler Alphornbläser

  • Schrift vergrößern
  • Standard-Schriftgröße
  • Schriftgröße verkleinern
Start Geschichte

Geschichte

E-Mail Drucken PDF

Wie es zum M-Trio gekommen ist:

Unsere Blasmusikkollegen aus Agarn luden die MG Alpenrose im Oktober 2010 zum Freundschaftstreffen nach Agarn ein. Wir drei als Mitglieder der MG Alpenrose waren also am 09. Oktober 2010 mit dabei und haben uns in Agarn mit vielen Gleichgesinnten getroffen.

Nach dem Einmarsch hatte eine Blaskapelle das Apéro musikalisch umrahmt. Deren Repertoire war ziemlich volkstümlich angehaucht, was bei uns verschieden gut ankam. Unsere Onkel und deren Jahrgänger sagten: "Genau so muss es sein zum Apéro!" Die Begeisterung unsererseits hielt sich hingegen in Grenzen.

Während dem wir da standen und darüber diskutiert hatten, ob es nun super, gut oder nicht unsere Sache war, sagte einer von uns so nebenher, "wenn volkstümlich, de gits nur eis - alphornu" wir sahen uns gegenseitig an und bemerkten dabei, dass es mit uns dreien eigentlich tip top passen würde. Unser ältester Bruder der soeben das Schlagzeug gegen einen b-Bass getauscht hatte, würde neben dem Jüngsten (Euphonium) und dem Mittleren (Cornet) das Trio vervollständigen.

Einige Tage später kamen wir erneut auf das Thema und hatten festgestellt, dass im Lötschental einige Alphörner wohl ungebraucht rumliegen würden. Darauf hin fassten wir den Entschluss, denen mal nachzugehen. Jeder war bemüht ein un- oder wenig gebrauchtes Alphorn zu besorgen.

So kam es, dass wir im November 2010 soweit waren, das jeder von uns ein Alphorn daheim hatte, wir ein paar einfache Noten besorgt hatten und uns entschlossen hatten in der Turnhalle von Kippel zum ersten Mal das Ganze ein wenig auszuprobieren.

Schnell bemerkten wir, dass die Qualität der Hörner sehr unterschiedlich war und es so nicht sehr einfach wäre eine schöne Stimmung hinzukriegen.

Wir erinnerten uns an unseren ehemaligen Musikkollegen Georg von dem wir wussten, dass er seit einiger Zeit beim Atelier Manus Alphörner produzierte und dass man solche auch mieten konnte. Neben einem sehr neuwertigen Alphorn das wir für die ersten Proben gekriegt hatten, entschlossen wir uns zwei Atelier Manus Alphörner für einige Monate zu mieten.

Nachdem wir die Alphörner gekriegt hatten war es soweit, dass erste vielversprechende Klänge und schnell auch ganze Stücke erklangen.

Schnell haben wir uns in die Öffentlichkeit gewagt und spielten beispielsweise auf dem Holzplatz in Kippel am Sonntag zum Dessert ein kleines Ständchen.

Dann war es im Januar auch schon soweit, dass die erste Anfrage ins Haus flatterte. Die Taufpatin von Manuel feierte ihren 50sten Geburtstag und wir wurden angefragt ein Ständchen zum Besten zu geben. Das war am 07. Februar 2011 unser erster Auftritt.

Und so kamen weitere und weitere dazu und es geht weiter und weiter...

 

 

Zuletzt aktualisiert am Samstag, den 10. September 2016 um 05:28 Uhr